Neurodiversität Coaching – habt ihr Erfahrungen damit gemacht?

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  • #697
    Katrin SeidelKatrin Seidel
    Moderator

    Hallo zusammen, ich weiß, das passt vielleicht nicht 100% zum Reise-Thema hier, aber ich frag trotzdem mal – ihr kennt ja alle möglichen Leute und habt viel erlebt. Mein Sohn (16) hat kürzlich eine ADHS-Diagnose bekommen, und wir überlegen gerade, ob ein Neurodiversitäts-Coaching sinnvoll wäre. Nicht Therapie im klassischen Sinne, eher so ein begleitendes Coaching, das ihm hilft, seinen Alltag besser zu strukturieren. Hat jemand von euch sowas für sich selbst oder für Kinder gemacht? Was habt ihr mitgenommen, war es hilfreich? Ich bin gerade etwas ratlos, wo man überhaupt anfängt zu suchen.

    #698
    RuhrpottRalf
    Teilnehmer

    Hey Katrin, ich kenn das Thema ein bisschen aus eigener Erfahrung – ich hab selbst als Erwachsener eine ADHS-Diagnose bekommen, erst mit 34. Coaching hat mir tatsächlich mehr gebracht als reine Therapie, weil es viel praxisnäher ist. Es geht weniger ums „Warum“ und mehr ums „Wie komm ich durch den Tag“. Für einen Teenager würd ich schauen, dass der Coach Erfahrung mit jungen Menschen hat und nicht nur nach Schema F arbeitet. Lohnt sich auf jeden Fall, da reinzuschnuppern.

    #699
    Miriam LangMiriam Lang
    Moderator

    Ich hab mal an so einem Workshop teilgenommen, als ich selbst nach meiner Diagnose nicht so recht wusste, wo ich anfangen soll. War über einen Neurodiversität Workshop gestolpert, den ich damals über eine Empfehlung gefunden hatte – und das hat mir wirklich geholfen, erstmal einen Überblick zu kriegen, was überhaupt alles möglich ist. Vielleicht wäre sowas auch ein guter Einstieg für euch, bevor ihr euch auf ein längeres Einzelcoaching festlegt? Oft hilft es, erstmal in einer Gruppe zu hören, wie andere damit umgehen.

    #700
    HarzHannes
    Teilnehmer

    Schließ mich da an – Gruppenformate können gerade für Teenager gut sein, weil die sehen, dass sie nicht alleine damit sind. Meine Nichte hat ähnliches gemacht und hat vor allem profitiert, weil sie endlich Gleichgesinnte kennengelernt hat. Das unterschätzt man manchmal. Für den schulischen Alltag hat ihr Coach auch konkrete Strategien mitgegeben, die wirklich funktioniert haben. Also: einfach mal ausprobieren, es muss ja nicht gleich ein Jahresvertrag sein. 😄

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