Blutanalyse für Ernährungsberatung – wer zahlt das eigentlich?

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  • #632
    GenussGitta
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine Ernährung komplett umzustellen und habe auf Anraten meiner Ernährungsberaterin eine spezifische Blutanalyse machen lassen – Mikronährstoffe, Vitamine, das ganze Programm. Die Kosten waren echt nicht ohne, und meine Krankenkasse hat nur einen Bruchteil übernommen. Ich frage mich jetzt, ob das so üblich ist oder ob ich da was falsch gemacht habe. Hat jemand Erfahrung damit, welche Blutwerte die Kassen überhaupt bezahlen und worauf man achten muss, damit die Kostenübernahme klappt? Wäre super dankbar für Tipps!

    #633
    Miriam LangMiriam Lang
    Moderator

    Das kenn ich leider, das ist ein echtes Dauerthema. Grundsätzlich gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Blutanalysen nur, wenn ein Arzt sie als medizinisch notwendig eingestuft und entsprechend kodiert hat. Reine Ernährungsoptimierung ohne diagnostischen Anlass gilt oft als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) – und die zahlt man dann selbst. Wenn du einen Mangel nachweisen kannst (z.B. Eisenmangel, B12-Defizit) sieht das schon anders aus. Am besten nochmal gezielt mit deinem Hausarzt sprechen, der kann das unter Umständen anders abrechnen.

    #634
    RuhrpottRalf
    Teilnehmer

    Miriam hat das gut zusammengefasst. Ich hatte vor nem Jahr ähnliche Fragen und hab mich da echt durchs Internet gewühlt. Was mir damals geholfen hat war diese Seite hier, die schlüsselt das wirklich ordentlich auf: Analyse der Preisstrukturen für ernährungsspezifische Blutanalysen sowie die regulatorischen Kriterien der Kostenübernahme durch Krankenversicherungsträger. – da steht auch drin, welche Kriterien die Kassen anlegen und was man vorab beachten sollte. Hat mir zumindest geholfen, das Gespräch mit meinem Arzt gezielter zu führen.

    #635
    Katrin SeidelKatrin Seidel
    Moderator

    Danke für den Link, den schau ich mir auch mal an! Ich kann noch ergänzen: Bei manchen Krankenkassen lohnt sich ein Blick in die Satzungsleistungen, weil einige Kassen freiwillig mehr übernehmen als gesetzlich vorgeschrieben – gerade bei Präventionsmaßnahmen. Das variiert aber stark. Am Ende ist es oft ein bisschen Glücksache, welche Kasse man hat und wie der Arzt die Überweisung formuliert.

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