Brottrunk selbst machen oder kaufen – lohnt sich das?

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  • #1614
    GenussGitta
    Teilnehmer

    Hallo zusammen! Ich bin neulich auf einem Wochenmarkt hier in der Gegend über einen Stand gestolpert, der frischen Brottrunk angeboten hat. Der Verkäufer hat mir erzählt, dass das früher ein klassisches Haushaltsgetränk war – fermentiertes Brot quasi. Ich hatte noch nie davon gehört und hab aus Neugier eine Flasche mitgenommen. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie interessant. Jetzt frage ich mich: Lohnt es sich, das selbst herzustellen, oder ist fertig kaufen sinnvoller? Wer hat damit Erfahrung?

    #1615
    Bernd HoffmannBernd Hoffmann
    Moderator

    Kenn ich tatsächlich noch von meiner Oma! Sie hat Brottrunk damals regelmäßig selbst angesetzt, aus altbackenem Roggenbrot, Wasser und etwas Sauerteig. Der Aufwand hält sich eigentlich in Grenzen, man braucht nur ein bisschen Geduld beim Fermentieren. Fertiger Brottrunk aus dem Laden ist meiner Meinung nach geschmacklich oft flacher – der selbst gemachte hat mehr Charakter. Wenn du’s ausprobieren willst, würde ich mit kleiner Menge starten, dann spürst du schnell ob’s dir liegt.

    #1616
    KuestenKerstin
    Teilnehmer

    Ich hab mich da vor einem Jahr auch mal reingelesen, weil ich generell neugierig auf fermentierte Sachen bin. Dabei bin ich auf einen recht ausführlichen Artikel über brottrunk gestoßen, der gut erklärt was dahintersteckt – Geschichte, Wirkung und so. Hat mir geholfen besser zu verstehen warum das Getränk nochmal eine Renaissance erlebt. Danach hab ich’s selbst probiert und fand den Einstieg leichter. Also falls du mehr Hintergrund möchtest, kann sich das Lesen lohnen.

    #1617
    HarzHannes
    Teilnehmer

    Beim Selbermachen würde ich auf jeden Fall auf gutes Sauerteigbrot achten, am besten aus dem Holzofen oder vom Bäcker mit langer Teigführung. Das macht geschmacklich wirklich einen Unterschied. Ich hab festgestellt dass die Fermentationszeit stark vom Raumklima abhängt – im Sommer geht’s viel schneller als im Winter. Einmal reinschnuppern und dann nach Gefühl anpassen, das klappt meistens gut.

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