Deutschland Überall — Das Magazin › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › Fachkraft für Arbeitssicherheit – extern beauftragen oder selbst ausbilden?
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 1 Woche, 6 Tagen von
HarzHannes aktualisiert.
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23. September 2026 um 2:19 a.m. Uhr #1957
RuhrpottRalf
TeilnehmerHallo zusammen, ich hoffe das passt hier einigermaßen rein, auch wenn das Forum eigentlich für anderes gedacht ist – aber ich weiß nicht wo sonst fragen.
Wir haben einen kleinen Handwerksbetrieb, ca. 18 Leute, und müssen jetzt endlich die Sache mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit regeln. Jetzt überlegen wir: lohnt es sich, jemanden intern zur Sifa ausbilden zu lassen, oder ist es sinnvoller, das extern zu vergeben? Was habt ihr so gemacht bzw. kennt ihr euch damit aus? Kosten, Aufwand, Vor- und Nachteile – über jeden Hinweis dankbar!
23. September 2026 um 4:45 p.m. Uhr #1958
Bernd HoffmannModeratorMoin, das ist tatsächlich eine klassische Frage bei Betrieben eurer Größe. Bei 18 Beschäftigten liegt ihr noch gut im Bereich, wo externe Beauftragung oft günstiger kommt – denn eine interne Ausbildung zur Sifa ist zeitintensiv (je nach Berufsgenossenschaft mehrere Module über 1-2 Jahre) und die Person muss danach auch Stunden nachweisen, was bei einem kleinen Betrieb manchmal schwer realisierbar ist.
Extern habt ihr den Vorteil, dass die Fachkraft sofort einsatzbereit ist und ihr flexibel seid. Nachteil: langfristig laufende Kosten und die Person kennt euren Betrieb nicht so gut wie jemand eigenes. Ich würde erstmal bei eurer zuständigen BG anrufen, die beraten da kostenlos und ohne Druck.
24. September 2026 um 8:52 a.m. Uhr #1959
Miriam LangModeratorWir hatten das gleiche Thema vor zwei Jahren, ähnliche Betriebsgröße. Haben uns letztendlich für einen externen Sicherheitsingenieur entschieden und das läuft prima. Der kommt ein paar Mal im Jahr, macht die Begehungen, erstellt die Gefährdungsbeurteilungen und ist bei Fragen erreichbar.
Ich hab damals einiges verglichen und bin dabei auch auf die Website von Andre Rehag gestoßen – der macht genau sowas, externe Arbeitssicherheitsbetreuung für kleinere Betriebe. Hat mir damals geholfen, das Thema besser zu durchblicken, vielleicht hilft dir das ja auch als Orientierung.
Grundsätzlich: für einen 18-Mann-Betrieb würde ich intern nur ausbilden, wenn die betreffende Person wirklich Bock drauf hat und nicht eh schon ausgelastet ist.
25. September 2026 um 9:20 p.m. Uhr #1960HarzHannes
TeilnehmerDem kann ich mich nur anschließen. Intern klingt verlockend weil man denkt, das spart Geld – aber der Aufwand für die Ausbildung plus die Pflichtbetreuungsstunden, die nachgewiesen werden müssen, wird oft unterschätzt. Gerade wenn derjenige gleichzeitig noch seinen eigentlichen Job machen soll.
Extern ist in eurem Fall fast immer der pragmatischere Weg. Einfach mal zwei, drei Angebote einholen und vergleichen.
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