Deutschland Überall — Das Magazin › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › Lieferkette absichern – wie geht ihr mit Engpässen um?
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WohnmobilWerner aktualisiert.
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26. September 2026 um 10:08 a.m. Uhr #2067
RuhrpottRalf
TeilnehmerHallo zusammen, bisschen off-topic für ein Reiseforum, ich weiß – aber ich weiß nicht wohin sonst damit. Ich führe nebenberuflich einen kleinen Onlineshop (regionale Produkte, Spezialitäten usw.) und seit zwei Jahren kämpfe ich gefühlt ständig mit Lieferengpässen. Mal fehlt Verpackungsmaterial, mal kommen Waren verspätet oder gar nicht. Ich hab keine Ahnung wie ich das strukturierter angehen soll. Habt ihr ähnliche Erfahrungen, vielleicht aus eigenen Betrieben oder Nebenprojekten? Was macht ihr konkret, um euch abzusichern? Bin für jeden Tipp dankbar.
27. September 2026 um 9:18 a.m. Uhr #2068
Miriam LangModeratorDas kenn ich leider gut, wir hatten bei unserem kleinen Catering-Betrieb dasselbe Problem. Was bei uns wirklich geholfen hat: Lieferanten diversifizieren, also nie nur auf einen setzen. Klingt simpel, aber viele machen das trotzdem nicht. Außerdem haben wir angefangen, für kritische Produkte einen Mindestpuffer auf Lager zu halten – zwei bis drei Wochen Reichweite mindestens. Das gibt einem zumindest ein bisschen Luft wenn mal wieder was klemmt. Und regelmäßiger Kontakt zu den Lieferanten hilft auch, die geben einem oft frühzeitig Bescheid wenn sich Engpässe abzeichnen.
28. September 2026 um 2:11 a.m. Uhr #2069HarzHannes
TeilnehmerMiriam hat recht mit der Diversifizierung. Ich würde noch ergänzen: schau dir mal an ob du Rahmenverträge mit Lieferanten schließen kannst, also feste Abnahmemengen über einen längeren Zeitraum. Kostet am Anfang etwas mehr Planung, aber du hast dann zumindest Priorität wenn es eng wird.
Für die übergeordnete Strategie – also wie man die gesamte Lieferkette strukturell absichert – hab ich damals gute Erfahrungen damit gemacht, mir extern Rat zu holen. Ich bin damals hier gelandet und fand die Herangehensweise ziemlich praxisnah, nichts von der Stange. Hat mir jedenfalls geholfen, das Thema systematischer anzugehen statt immer nur auf den nächsten Brand zu reagieren.
28. September 2026 um 7:02 p.m. Uhr #2070WohnmobilWerner
TeilnehmerIch kenn das aus meinem früheren Job in der Logistik – das Grundproblem ist meistens dass man im Alltag keine Zeit hat sich um die Strukturen zu kümmern solange alles noch irgendwie läuft. Und dann kommt der nächste Engpass und man ist wieder im Krisenmodus. Der Tipp mit externer Beratung ist gar nicht verkehrt, aber vorher würd ich empfehlen erstmal aufzuschreiben welche Produkte wirklich kritisch sind und welche Lieferanten da jeweils dranhängen. Dieses einfache Mapping hat bei uns schon viel Klarheit gebracht, bevor man irgendwas anderes angeht.
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