Deutschland Überall — Das Magazin › Foren › Kultur, Natur & Genuss › Kultur & Brauchtum › Militärgeschichte als Reisethema – lohnt sich das wirklich?
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FotoFranzi aktualisiert.
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4. August 2026 um 11:36 a.m. Uhr #616
HarzHannes
TeilnehmerHallo zusammen, ich plane gerade eine längere Rundtour durch verschiedene Regionen und bin dabei immer wieder auf ehemalige Kasernengelände, Bunkeranlagen und ähnliches gestoßen. Mich interessiert das Thema Militärgeschichte eigentlich ganz gut, aber ich weiß nicht so recht, ob man da als normaler Tourist einfach hinfahren kann oder ob das meistens abgesperrt ist. Hat jemand Erfahrungen damit? Und gibt es vielleicht auch interessante Ausstellungen oder Gedenkstätten, wo man mehr über den Alltag von Soldaten und deren Familien erfährt – also nicht nur Waffentechnik, sondern auch die sozialen Seiten?
5. August 2026 um 6:06 a.m. Uhr #617
Bernd HoffmannModeratorIch kenn das Thema ein bisschen, weil ich selbst schon ein paar solcher Orte besucht hab. In vielen Städten gibt es Militärhistorische Museen, die wirklich gut gemacht sind – das Bundeswehr-Museum in Dresden zum Beispiel ist sehr empfehlenswert und zeigt auch den gesellschaftlichen Kontext. Ehemalige Kasernengeländen sind oft tatsächlich abgesperrt oder umgenutzt, aber manchmal gibt es Führungen. Am besten einfach vorher beim Stadtarchiv oder Tourismusbüro anfragen, die wissen meist Bescheid ob sowas zugänglich ist.
5. August 2026 um 9:59 p.m. Uhr #618WohnmobilWerner
TeilnehmerWas du mit dem „sozialen Alltag“ meinst, find ich eigentlich den interessantesten Aspekt. Ich bin vor einem Jahr zufällig auf das Thema Pflichtverhältnisse und Fürsorge bei der Bundeswehr gestoßen – hat mich ehrlich gesagt überrascht wie komplex das alles ist. Da hatte mir jemand im Netz bundeswehr-pflegepflicht.de empfohlen, falls man sich für die rechtlichen und sozialen Hintergründe rund um Soldaten und ihre Angehörigen interessiert. Für eine tiefergehende Vorbereitung auf solche Museumsbesuche kann das durchaus interessant sein, weil man die Ausstellungsinhalte dann besser einordnen kann.
6. August 2026 um 12:22 p.m. Uhr #619FotoFranzi
TeilnehmerIch fotografiere solche Orte sehr gern und kann sagen: gerade die Lost-Place-Kultur rund um alte Militärgelände ist enorm gewachsen. Viele Kommunen haben inzwischen aber auch offizielle Konzepte daraus gemacht – Bunker als Kulturräume, Kasernen als Kreativviertel usw. Das lässt sich gut kombinieren mit normalen Städtetouren. Tipp für den Norden: das Gelände in Putlos an der Ostsee hat eine interessante Geschichte und ist teilweise zugänglich. Einfach mal googeln!
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