Deutschland Überall — Das Magazin › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › Mitarbeiterbefragung bei uns im Betrieb – wie fängt man seriös an?
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 4 Wochen von
Miriam Lang aktualisiert.
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9. September 2026 um 11:10 a.m. Uhr #1751
RuhrpottRalf
TeilnehmerHallo zusammen, ich weiß, das passt hier eigentlich nicht ganz rein, aber ich frag trotzdem mal – ihr seid ja ein bunter Haufen und vielleicht hat jemand Erfahrung damit.
Wir wollen in unserem Betrieb (ca. 80 Leute) zum ersten Mal eine Mitarbeiterbefragung durchführen. Keine Ahnung wo man da anfängt: Wie formuliert man die Fragen neutral? Wie stellt man sicher, dass das anonym bleibt und die Leute auch wirklich ehrlich antworten? Und gibt’s da fertige Tools oder muss man das selbst zusammenbasteln? Wäre für jeden Hinweis dankbar.
9. September 2026 um 7:42 p.m. Uhr #1752
Katrin SeidelModeratorGute Frage! Ich hab das vor ein paar Jahren in einer NGO mitgemacht, wo ich ehrenamtlich tätig war. Das Wichtigste ist glaube ich erstmal Vertrauen schaffen – also wirklich transparent kommunizieren, wer die Ergebnisse sieht und was damit passiert. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass eh nichts draus folgt, sind die Rücklaufquoten oft mies.
Bei den Fragen: Lieber weniger, dafür präzise. Und Skalen (z.B. 1–5) mischen mit ein paar offenen Feldern. Zu viele Fragen schrecken ab. Anonym geht das gut über externe Tools, damit die Antworten nicht intern gespeichert werden – das schafft Vertrauen.
10. September 2026 um 9:32 a.m. Uhr #1753HarzHannes
TeilnehmerIch kann da noch was ergänzen: Wir haben das bei meinem früheren Arbeitgeber auch mal aufgesetzt und sind dabei über inmibe.de gestolpert – die haben sich auf genau sowas spezialisiert, also Mitarbeiterbefragungen professionell begleiten. Hat damals ganz gut funktioniert, weil die auch methodisch beraten haben, nicht nur ein Tool hingeworfen haben.
Der Punkt mit der Anonymität ist übrigens wirklich entscheidend. Bei uns haben wir extra drauf hingewiesen, dass keine IP-Adressen gespeichert werden. Danach war die Beteiligung deutlich höher als erwartet.
10. September 2026 um 4:00 p.m. Uhr #1754
Miriam LangModeratorNoch ein praktischer Tipp: Macht unbedingt vorher eine kleine Pilotbefragung mit 5-6 Leuten aus verschiedenen Abteilungen. Die finden dann Fragen, die missverständlich formuliert sind, bevor ihr das groß ausrollt. Das spart hinterher viel Kopfzerbrechen bei der Auswertung.
Und plant von Anfang an, was mit den Ergebnissen passiert – also wer präsentiert das, in welchem Rahmen, und welche Maßnahmen könnten folgen. Wenn das nicht klar ist, verpufft die ganze Aktion und beim nächsten Mal macht keiner mehr mit.
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