Pilze sammeln lernen – wo fängt man als Anfänger am besten an?

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  • #1700
    HarzHannes
    Teilnehmer

    Hallo zusammen! Ich bin seit ein paar Jahren regelmäßig im Harz unterwegs und hab immer wieder Leute gesehen, die entspannt Pilze sammeln – Körbe voll mit Steinpilzen und Pfifferlingen. Ich würde das auch gerne lernen, trau mich aber ehrlich gesagt nicht so recht ran. Giftige und essbare Pilze auseinanderhalten ist ja kein Spaß, da kann man schnell Fehler machen. Gibt es eigentlich gute Kurse oder sonstige Wege, um als kompletter Anfänger sicher einzusteigen? Am liebsten was mit praktischer Erfahrung im Wald, aber ich bin auch offen für andere Möglichkeiten.

    #1701
    Miriam LangMiriam Lang
    Moderator

    Das kenn ich, dieser Moment wenn man neben einem Steinpilz steht und sich einfach nicht traut ihn zu nehmen 😄 Ich würde dir empfehlen, dich mal bei der lokalen Naturschutzstation oder beim NABU zu melden – die bieten oft geführte Pilzwanderungen an, gerade im Herbst. Im Harz gibt es da einiges. Alternativ lohnt sich der Kontakt zu einer Pilzberatungsstelle; die Mitarbeiter freuen sich meistens über interessierte Anfänger und nehmen sich Zeit. Viele Volkshochschulen haben auch Tageskurse, das ist oft gar nicht so teuer.

    #1702
    WohnmobilWerner
    Teilnehmer

    Ich hab mir das Grundwissen damals tatsächlich erstmal online angelesen, bevor ich dann zu einer geführten Tour gegangen bin. Klingt komisch, aber mit einer soliden Theorie im Kopf lernt man im Wald viel schneller. Ich hatte gute Erfahrungen mit dein-online-kurs.de, da gab es einen übersichtlichen Einstiegskurs mit guten Fotos und Erklärungen zu den häufigsten Arten. Danach dann unbedingt mit jemandem Erfahrenem raus – das ersetzt natürlich nichts, aber als Vorbereitung war das für mich super hilfreich.

    #1703
    FotoFranzi
    Teilnehmer

    Guter Hinweis mit der Theorie vorab! Ich fotografiere Pilze seit Jahren und selbst ich merk, dass man manche Arten wirklich gut kennen muss bevor man sie anfasst, geschweige denn isst. Was mir persönlich viel gebracht hat: einfach erstmal nur fotografieren und bestimmen, ohne zu sammeln. So baut man über Wochen ein sicheres Auge auf. Apps wie die vom DGfM können dabei helfen, aber niemals alleine verlassen – immer zweite Meinung einholen. Und Hannes, fang mit den unverwechselbaren Arten an: Pfifferling, Birkenpilz, Maronenröhrling. Die sind für Anfänger gut geeignet.

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