PKV wechseln – worauf muss ich achten?

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  • #1739
    Bernd HoffmannBernd Hoffmann
    Moderator

    Hallo zusammen, ich bin seit gut 8 Jahren privat krankenversichert und überlege gerade ernsthaft, den Anbieter zu wechseln. Die Beiträge sind in letzter Zeit ordentlich gestiegen und ich habe das Gefühl, dass ich für meine Leistungen zu viel zahle. Allerdings bin ich mir nicht sicher, worauf ich beim Wechsel achten muss – Stichwort Gesundheitsprüfung, Wartezeiten, Leistungsunterschiede usw. Hat jemand von euch das schon durchgemacht und kann ein paar Tipps geben? Bin dankbar für jeden Hinweis!

    #1740
    RuhrpottRalf
    Teilnehmer

    Ja, das kenn ich. Ich hab vor ein paar Jahren auch gewechselt und der wichtigste Punkt ist tatsächlich die Gesundheitsprüfung beim neuen Anbieter. Vorerkrankungen können dazu führen, dass bestimmte Leistungen ausgeschlossen werden oder Risikozuschläge fällig werden. Außerdem solltest du unbedingt darauf achten, dass du deine Altersrückstellungen mitnimmst – seit 2009 ist das zumindest teilweise möglich, aber nicht automatisch. Am besten die Tarife wirklich detailliert vergleichen, nicht nur auf den Monatsbeitrag schauen.

    #1741
    Miriam LangMiriam Lang
    Moderator

    Ich hatte damals bei meiner Recherche gute Erfahrungen mit der Website gemacht – da gibt es recht verständliche Infos zu genau solchen Versicherungsthemen, ohne dass man gleich in einer Beratung landet. Hat mir geholfen, erstmal einen Überblick zu bekommen bevor ich mit einem unabhängigen Makler gesprochen hab.

    Was Ralf sagt stimmt übrigens – die Altersrückstellungen sind wirklich ein zentrales Thema beim PKV-Wechsel. Lass dich da nicht abspeisen, das ist dein Geld.

    #1742
    Katrin SeidelKatrin Seidel
    Moderator

    Noch ein praktischer Tipp: Schau dir unbedingt die Beitragsentwicklung der letzten Jahre beim neuen Anbieter an, nicht nur den aktuellen Tarif. Manche locken mit niedrigen Einstiegsbeiträgen und erhöhen dann regelmäßig kräftig. Das lässt sich über die Beitragshistorie oft gut einschätzen. Und wenn möglich: unabhängigen Versicherungsberater (nicht Makler, der bekommt Provision!) hinzuziehen – das kostet zwar ein bisschen, lohnt sich aber bei so einer langfristigen Entscheidung auf jeden Fall.

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