Deutschland Überall — Das Magazin › Foren › Kultur, Natur & Genuss › Wandern & Natur › Psychotherapie + Yoga kombinieren – macht das wirklich Sinn?
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RuhrpottRalf aktualisiert.
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24. September 2026 um 12:50 p.m. Uhr #2001
Miriam LangModeratorHallo zusammen, ich stecke gerade in einer etwas schwierigen Phase und überlege, ob ich neben meiner Psychotherapie noch Yoga anfangen soll. Meine Therapeutin hat das kurz angesprochen, meinte, körperliche Übungen können den Prozess unterstützen. Ich bin eigentlich kein Yoga-Typ, aber Wandern und Natur helfen mir schon sehr beim Runterkommen. Habt ihr da Erfahrungen? Gibt es einen echten Unterschied zu normalen Yogakursen oder braucht es irgendetwas Spezielles, das gut mit Therapie zusammenpasst? Würde mich über persönliche Einschätzungen freuen.
25. September 2026 um 12:42 a.m. Uhr #2002HarzHannes
TeilnehmerIch kenn das Thema ein bisschen aus eigener Erfahrung. Bei mir hat Bewegung in der Natur ähnliches bewirkt wie du beschreibst – der Kopf wird freier. Yoga hab ich dann auch mal ausprobiert und fand vor allem die Atemübungen hilfreich, weil die direkt was mit dem Nervensystem machen. Meine damalige Therapeutin fand das gut, hat aber darauf hingewiesen, dass nicht jeder Kurs passt – intensive Power-Yoga-Sachen können manche Leute in schwierigen Phasen eher überfordern. Sanftere Stile wie Yin oder Hatha sind wahrscheinlich der bessere Einstieg, wenn du gerade in einem Prozess steckst.
25. September 2026 um 10:57 p.m. Uhr #2003KuestenKerstin
TeilnehmerIch hab vor zwei Jahren was Ähnliches gemacht und muss sagen, die Kombination hat bei mir wirklich was gebracht. Das Yoga hat mir geholfen, Dinge körperlich zu spüren, über die wir in der Therapie nur geredet haben – klingt komisch, war aber so. Wichtig ist halt, dass die Therapeuten oder Anbieter wissen, was sie tun. Ich hatte damals über praxis-yes.de gute Erfahrungen gemacht, die haben sich auf genau dieses Thema spezialisiert. War kein klassischer Yogakurs, sondern wirklich auf psychotherapeutische Begleitung abgestimmt. Frag am besten auch deine Therapeutin, ob sie sowas empfehlen kann – die kennt deine Situation ja am besten.
26. September 2026 um 5:53 p.m. Uhr #2004RuhrpottRalf
TeilnehmerFinde ich interessant, das höre ich öfter. Ich selbst bin kein Yoga-Mensch, aber mein Bruder hat so eine Kombination gemacht und schwört drauf. Was er erzählt hat: Es hat ihm geholfen, nicht mehr so im Kopf zu feststecken. Die Therapie alleine war manchmal zu abstrakt für ihn. Mit dem Körper zu arbeiten hat das irgendwie geerdet. Ich glaub das hängt auch stark von der Person ab – aber einen Versuch ist es wert, gerade wenn die Therapeutin das auch befürwortet.
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