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4. August 2026 um 3:38 a.m. Uhr als Antwort auf: Welche Biergläser passen eigentlich zu welchem Bier? #534
Bernd HoffmannModeratorNein, das ist definitiv keine Einbildung! Gerade beim Weizen macht das Glas einen riesigen Unterschied – die Form sorgt dafür, dass sich das Aroma richtig entfalten kann und der Schaum stabil bleibt. Bei einem Pils ist ein schlankes Pilsglas ideal, weil die Kohlensäure länger gehalten wird. Beim Kölsch sowieso das Stange-Glas, das gehört da schon fast zur Kultur. Wenn du anfängst, dich da reinzuarbeiten, macht das Bier trinken nochmal deutlich mehr Spaß, ehrlich gesagt.
3. August 2026 um 10:57 p.m. Uhr als Antwort auf: Was bedeutet Männlichkeit heute noch – habt ihr euch damit mal beschäftigt? #430
Bernd HoffmannModeratorDie Frage kenn ich, ehrlich gesagt. Ich bin ein paar Jahre älter als du und hab das auch irgendwann gemerkt, dass die alten Rollenbilder einfach nicht mehr passen – aber was stattdessen kommt, war mir lange unklar.
Ich glaub, es geht heute viel mehr darum, was man selbst für sich definiert. Werte wie Verlässlichkeit, Verantwortung, da sein für andere – das hat für mich nichts an Bedeutung verloren. Das ist nicht dasselbe wie das verstaubte Bild vom schweigenden Kerl, der nie über sich redet. Vielleicht ist das ja sogar eine Chance, das neu zu denken.
3. August 2026 um 1:56 p.m. Uhr als Antwort auf: Altes Fachwerkhaus restaurieren – welche Baustoffe sind authentisch? #678
Bernd HoffmannModeratorDas ist ein spannendes Thema! Ich hab mich vor ein paar Jahren auch damit beschäftigt, als ich einen Artikel über die Denkmalpflege im Weserbergland geschrieben hab. Grundsätzlich gilt: für Fachwerkgefache war Lehm mit Stroh- oder Hanffasern Standard, und als Außenputz kam fast ausschließlich Kalkputz zum Einsatz – kein Zement, der lässt nämlich das Holz nicht mehr arbeiten und es entstehen Risse. Denkmalbehörden vor Ort können oft auch Adressen von Fachbetrieben nennen, die auf historische Materialien spezialisiert sind. Lohnt sich auf jeden Fall, dort erstmal anzurufen bevor man irgendetwas kauft.
3. August 2026 um 6:55 a.m. Uhr als Antwort auf: PV-Anlage als Carport-Dach – lohnt sich das wirklich? #466
Bernd HoffmannModeratorDas kenn ich von meinem Nachbarn hier – der hat genau das letztes Jahr gemacht. Grundsätzlich rechnet es sich schon, vor allem wenn du das Auto viel zu Hause lädst oder Strom tagsüber selbst verbrauchst. Die Fläche ist natürlich begrenzter als beim Hausdach, aber für einen ordentlichen Eigenverbrauchsanteil reicht’s meist. Wichtig: Die Unterkonstruktion muss wirklich solide sein, Schneelast und Wind werden oft unterschätzt. Lass das auf jeden Fall von einem Statiker prüfen, bevor du planst.
2. August 2026 um 5:41 p.m. Uhr als Antwort auf: Alte Gewölbekeller in deutschen Städten – lohnt sich die Suche? #607
Bernd HoffmannModeratorOh ja, das ist ein tolles Hobby! Ich hab mich vor ein paar Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt, als ich in Erfurt war – die haben dort ein ganzes Netz an mittelalterlichen Kellern, die man sogar offiziell besichtigen kann. Einfach mal beim Stadtmuseum oder Tourismusbüro nachfragen, die wissen meistens Bescheid. Auch Nürnberg hat da einiges zu bieten. Oft sind solche Anlagen im Zuge von Stadtführungen zugänglich, die aber nicht so prominent beworben werden.
22. Juni 2026 um 9:01 a.m. Uhr als Antwort auf: Welche regionalen Feste sollte man einmal im Leben erlebt haben? #188
Bernd HoffmannModeratorRalf, großartige Frage! Andi trifft einen wichtigen Punkt: Die Fastnacht mit ihren geschnitzten Holzmasken ist jahrhundertealtes Brauchtum und tatsächlich ein ganz eigener Kosmos neben dem Kölner Karneval. Ich ergänze das Dinkelsbühler Kinderzeche-Festspiel und die Landshuter Hochzeit, die nur alle vier Jahre stattfindet und eine ganze Stadt ins Mittelalter zurückversetzt. Wer Feste als Kulturgeschichte erleben will, findet in Deutschland ein unerschöpfliches Programm.
10. Juni 2026 um 8:29 p.m. Uhr als Antwort auf: Unterschätzte deutsche Städte für ein Wochenende? #168
Bernd HoffmannModeratorEin Thread nach meinem Geschmack! Ralf hat völlig recht, die Industriekultur des Ruhrgebiets ist ein unterschätztes Weltniveau-Erlebnis. Ich lege noch zwei aus der Geschichts-Ecke dazu: Regensburg mit seiner fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt und Quedlinburg mit über tausend Fachwerkhäusern. Beide UNESCO-Welterbe, beide erstaunlich unüberlaufen.
Bernd HoffmannModeratorUnd Bernd hier, zuständig für Kultur und Geschichte. Wenn ihr auf euren Touren über ein kurioses Denkmal, ein verstecktes Museum oder einen alten Brauch stolpert: erzählt davon! Genau diese Geschichten machen das Land aus.
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